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FCI-Standard Nr. 158 Ursprung: Großbritannien Weitere Namen: Grosser Englischer Windhund Widerristhöhe: Rüden 71 bis 76 cm Hündinnen 68 bis 71 cm
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Kurzbeschreibung: freundlich, intelligent und anhänglich, gut zu erziehen, als Familienhund geeignet
Vermutlich brachten die Kelten die Vorfahren des Greyhounds bei ihrer Einwanderung auf die britischen Inseln im vierten Jahrhundert v. Chr mit. Während des 16., 17. und 18. Jahrhunderts wurde zudem der spanische Windhund in großer Zahl nach Irland und England exportiert. Durch entsprechende und zielgerichtete Weiterzüchtung entstand daraus der englische Windhund. Über Großbritannien kam er in die USA.
Quelle: Wikipedia
Der Greyhound hat neben dem Barsoi in Europa wohl den größten Bekanntheitsgrad und gilt als „Der klassische Windhund.“ Der Greyhound ist unter den Windhunden die „Formel 1.“
Es gibt für die rennbegeisterten Zuschauer kaum einen spannenderen Anblick, als wenn 6 Greyhounds Kopf an Kopf rennend über die Rennbahn donnern. Greyhounds können auf der Rennbahn Geschwindigkeiten von über 70 km/h erreichen und sind nach dem Geparden die zweitschnellsten Säugetiere der Erde.
Die Greyhounds sind die schnellsten Hunde und ehrgeizige Züchter werden wohl kaum langsamere Rassen einkreuzen wollen. Gleichwohl gibt es aber, wie bei den Afghanen, große Abweichungen, was das Aussehen und die Leistungsfähigkeit anbelangt. Auch diese Rasse driftet hier bereits weit auseinander. So genannte „Show-Greys“ haben eine sehr flache und tiefe Brust, die Hinterhandwinkelungen sind sehr extrem.
Greyhounds sind sehr sanfte und liebebedürftige Hunde, die einen gewissen Luxus durchaus zu schätzen wissen. Wie schon weiter oben erwähnt, gibt es in England und Irland bereits seit vielen Jahren auf Zuchtschauen für Greyhounds eine eigene „Coursingklasse.“ Diese Klasse gibt es im FCI-Bereich nicht. Aber auch in Deutschland haben sich einige wenige Greyhounds im Coursing etabliert. Sicherlich wäre es für die Greyhounds sehr von Vorteil, wenn die Parcoursmaster einen Coursingparcours nach Greyhoundmaßstäben ausrichten würden. Lange Geraden, große Bögen, große Winkel bei den Richtungswechseln sind dafür sehr von Vorteil und helfen, die Verletzungsquote niedrig zu halten. Greyhounds sind aufgrund ihrer Größe, ihres Gewichtes und ihrer Geschwindigkeit die verletzungsanfälligsten Hunde aller Windhundrassen, die Leistungssport betreiben. Eine gute Vorbereitung ist deshalb besonders wichtig. Auch sollte ein Besitzer/Trainer unbedingt die Qualität einer Rennbahn beachten. Weil es in Deutschland kaum geeignete Coursing-Greyhounds gibt, ist es nur logisch, wenn ich für Greyhounds ausschließlich die Rennbahn empfehle und hier wiederum die Sandbahnen bevorzugen würde.
Quelle: Karl-Heinz Raboldt