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FCI-Standard Nr 285 Spanischer Windhund Ursprung Spanien kurzhaarig eher selten rauhaarig Größe: Rüden 62 bis 70 cm Hündinnen 60 bis 68 cm Gewicht: bis 30 kg
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Kurzbeschreibung: Im allgemeinen ruhig und zurückhaltend, intelligent und mutig, für einen Windhund gut erziehbar und pflegeleicht. Im Haus sehr ruhig, aber im Freien ein feuriges Temperament, ausgeprägter Jagdinstinkt.
Die Wurzeln des Galgo Espanol liegen in der Antike. Bereits im 6. Jh. v.Chr. jagten die Kelten mit mittelgroßen Windhunden, die sie dann später auf ihren Zügen auf die iberische Halbinsel brachten. Nach der Unterwerfung der Kelten durch die Römer, wurde in der damaligen römischen Provinz Hispania diese Hunderasse Canis Gallicus (keltischer Hund) genannt. Aus dieser Bezeichnung entwickelte sich später das spanische Wort Galgo, das allgemein für Windhund steht. Großen Einfluss auf diese Hunderasse dürfte aber auch, der von den Mauren, während der Maurenherrschaft vom 8.-15. Jh. n. Chr., nach Spanien gebrachte arabischen Sloughi und der in Spanien beheimatete Podenco Ibicenco ausgeübt haben. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wurde er in großer Zahl in andere Länder wie Irland und England exportiert. Der Galgo Espanol ist einer der Vorfahren des Englischen Windhundes (Geyhound), der die ähnliche spezifische Rassenmerkmale wie der Galgo Espanol aufweist.
Der ursprüngliche Galgo soll insgesamt zierlicher als der Greyhound gewesen sein. Im letzten Jahrhundert wurden für Rennen englische und irische Greyhounds mit Galgos gekreuzt.
Quelle: Wikipedia
Die Unterscheidungen der Rassen sind für den Laien erheblich erschwert. In der Regel sind Galgos schlanker als Greyhounds und haben eine flachere Brust, einen geraderen Rücken und schmalere Köpfe. In Spanien laufen die Galgos bei professionellen Rennen im Wettbetrieb, werden aber auch noch auf dem Lande zur Jagd auf alles mögliche Getier verwendet, obwohl Hetzjagden auch in Spanien verboten sind. In Deutschland baut sich gerade eine kleine Zuchtbasis von einigen Liebhabern dieser Rasse auf. Galgos können sowohl auf der Rennbahn, wie auch beim Coursing eingesetzt werden. Für Bahnrennen gilt zurzeit auch hier, dass es sehr schwierig ist, genügend geeignete Laufpartner mit einer Rennlizenz zu finden.
Aufgrund der geringen Teilnehmerzahlen an Rennen und Coursings, können gesicherte Aussagen über die Verletzungsanfälligkeit hier nicht gemacht werden.
Quelle: Karl-Heinz Raboldt