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FCI-Standard Nr. 193b Ursprung: Russland Weitere Namen: Barzaia, Russischer Windhund, Borzoi Widerristhöhe: Rüden 68 bis 74 cm Hündin 63 bis 69 cm
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Kurzbeschreibung: liebesnwürdiger und anhänglicher Windhund. Er strahlt Gelassenheit und Würde aus. Fremden Menschen und Hunden begegnet er in der Regel mit vornehmen Misstrauen.
Der Name stammt vom russischen "borzij" = "schnell" ab. Bis etwa 1850 gab es keinen einheitlichen Type; für den heutigen Barsoi selektierten Züchter aus etwa 10 unterschiedlichen Schlagen. Schon im 13. Jahrhundert wurde der Barsoi in Russland zur Hetzjagd vom Pferde ausgeführt. Gejagt wurde diverses Großwild, aber auch der Wolf selbst. Bis um 1914 war er der "Nationalhund" der Russen.
Quelle: Wikipedia
Die Barsois sind eine in Europa alteingeführte Windhundrasse. Sie gelten deshalb neben dem Greyhound, als eine der „klassischen Windhundrassen“ schlechthin.
Barsois haben, wie alle Windhundrassen, ein sehr ästhetisches Aussehen.
Sie haben ein langes, seidiges und gewelltes, ja manchmal auch gelocktes Fell. Besonders attraktiv sind Farbvarianten mit der Grundfarbe Weiß und hellbraunen bis rötlich braunen Platten. 1892 wurde der „Barsoi-Club zu Berlin“ gegründet. Bereits seit seiner Gründung sind Barsoi-Rennen dokumentiert, beispielsweise schon damals auf der Pferderennbahn in Berlin-Karlshorst. Barsois besitzen ein ruhiges, ausgeglichenes Wesen und sind, wie überhaupt es allen Windhundrassen eigen ist, ihren Herrchen gegenüber, sehr liebevoll und anschmiegsam.
Die Barsois wurden in Russland zur Wolfsjagd verwendet. Das merkt man ihnen auch heute noch an, denn es ist oft sehr fraglich, ob ein Barsoi das künstliche Hetzobjekt akzeptiert. Barsois können sehr gut unterscheiden, ob dort etwas Lebendiges vorweg läuft, oder ob es nur „totes“ Material ist. Oft hatte ich den Eindruck, der Barsoi läuft auf der Rennbahn nur, um seinem Herrchen oder Frauchen einen Gefallen zu tun. Manchmal sind die künstlichen Hetzobjekte so klein, dass ein Barsoi sie nicht für voll nimmt. Man sollte ihnen schon etwas Größeres anbieten. Ein guter Barsoi ist auch in der Lage mit einem größeren Stück Wild fertig zu werden. Deshalb ist in der freien Natur Vorsicht geboten.
Barsois laufen bei Rennen, wie auch bei Coursings.
Sicherlich kommt ihnen das Cousing mehr entgegen, als das Rennbahnoval.
Aufgrund des Verhältnisses von Größe, Gewicht und Geschwindigkeit ist die Verletzungsgefahr hoch.
Quelle: Karl-Heinz Raboldt