FCI-Standard Nr. 228
Ursprung: Afghanistan
Patronat: Großbritanien
Weitere Namen: Tasi, Balutschi-Windhund
Widerristhöhe:
Rüden 68 bis 74 cm
Hündinnen 63 bis 69 cm
Gewicht: 20 bis 30 kg
Kurzbeschreibung: Im Haus sanft, ruhig, unauffällig; draußen kann sich die Jagdleidenschaft durchsetzen
Der Afghanische Windhund (afgh. Thasi) oder kurz Afghane, ist eine der ursprünglichsten Windhundrassen aus dem Hochland des Hindukusch. Bereits um 4000 v.Ch. züchteten die Nomaden Afghanistans einen Typ von Hund, der heute als Vorfahr des Afghanischen Windhunds gilt. Dieser wiederum soll ursprünglich
vom Nahen Osten nach Afghanistan gelangt sein, wobei der Körperbau, und hier speziell der Kopf, Ähnlichkeiten zum Persischen Windhund dem Saluki und dem kirgisischen Taigan aufweist.
Durch die bisher unzureichende Quellenlage ist der genaue Ursprung nicht nachvollziehbar. In seinem Ursprungsland Afghanistan wurde der Hund hoch geschätzt und teilweise wie eine Kostbarkeit behandelt. Dies ist leicht zu verstehen im Zusammenhang mit dem kargen Leben der Nomaden in den zerklüfteten Bergen, den weiten Steppen dieses Landes und seiner rauen Natur, wo er als er Jagdhund eingesetzt wurde und das Überleben der seiner Besitzer sicherte. Hinzu kommt, das er für die als Privileg geltende Beizjagd eingesetzt wird, um das Wild aufzujagen.
Quelle: Wikipedia
Die Afghanischen Windhunde zeichnen sich besonders durch ihre Geländegängigkeit aus. Vom Wesen her sind sie überwiegend sehr mutig und oft sehr selbständig handelnd. Das Machtwort des Besitzers zählt manchmal nicht sehr viel. Afghanen sind Langstreckenläufer und daher nicht so schnell wie andere Rassen. Auf den Rennbahnen kann man das sehr gut messen. Außerdem driftet die Rasse in den letzten Jahren weit auseinander, was das Aussehen und die Leistungsfähigkeit betrifft. Besonders stark behaarte Afghanen zeigen oft keine besonders große Hetzleidenschaft mehr. Während einige Afghanen die 480 m in rund 36 Sekunden bewältigen(manche noch schneller), benötigen langsamerer Hunde zirka 42 Sekunden und mehr. In Metern ausgedrückt besteht ein Leistungsunterschied von ca. 80 - 100 m. Damit einigermaßen Gerechtigkeit herrscht, werden die Afghanen deshalb in zwei Leistungsklassen eingeteilt, in die A-Klasse und in die B-Klasse (siehe Reglement).
Afghanen können sowohl an Rennen, wie auch an Coursings problemlos teilnehmen. Für Coursings besonders gut geeignet.
Quelle: Karl-Heinz Raboldt